Gute Jute, antike Taschen aus Hopfensäcken

Manuela Vitzthum mit zwei ihrer Herzensstücke aus Jute

FASZINATION

Wenn Manuela Vitzthum ihre Finger über das schwere, gewebte Material gleiten lässt, gerät sie unmittelbar ins Schwärmen. „Das Besondere ist, dass jeder der Säcke ein Unikat ist“, sagt sie – und damit natürlich auch jede Tasche. Das liegt an den Drucken darauf, die dort bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert von einer Reise erzählen. Eine Reise durch Europa, von einem Hopfen-Siegelbezirk zum nächsten, alle mit dem gleichen Ziel: Eine Brauerei. Diese Säcke sind durch viele Hände gegangen. Sie haben eine lebendige Geschichte zu erzählen. Haben vielen Leuten Brot und Glück gebracht. „Jahrgang 1959“ prangt in markanten Lettern von einer Tasche, die bei unserem Interview vor uns liegt. Aufbereitet wurde der Hopfen in der Hallertau, lässt sich den Drucken entnehmen. Auf der Rückseite das Logo der Brauerei, die vor vielen Jahren das „grüne Gold“ in genau diesem Sack in Empfang nahm, um daraus Bier zu brauen – und sich schließlich per Stempeldruck für immer darauf verewigte.

„Man merkt den Menschen an, dass sie es ganz besonders finden, etwas in Händen zu halten das schon so alt ist“, sagt Manuela Vitzthum. Die Leute wissen solche Dinge wieder zu schätzen. Irgendwann wurden die edlen Jutesäcke in der Landwirtschaft von Kunststoff abgelöst. Die alten, hochwertigen Nähmaschinen, mit denen die Säcke damals genäht wurden, fanden in Indien ein neues Leben.

Diesen tollen Artikel, über den wir uns sehr gefreut haben, finden Sie im wunderschönen Espresso Magazin. Das Espresso Team fängt die Region Ingolstadt mit einem sehr guten Auge ein und falls Sie nicht aus der Region kommen und schöne Dinge kennenlernen möchten, empfehlen wir Ihnen das wunderschöne Magazin als Styleguide für die Region 10.

Gute Jute

 

Click and Collect. Online bestellen und ohne Versandkosten vor Ort bei Rusticarum abholen ! Mi-Fr von 10-16 Uhr sind wir vor Ort für Sie da.

 

 

Ab Montag dürfen Kunden auch in Bayern vorbestellte Waren vor dem Geschäft abholen. Der Verband des bayerischen Handwerks so auch auch Herr Ohlmann, freuen sich auf diese Möglichkeit. Die Händler haben sich das gewünscht und wir vom Rusticarum begrüßen diese Idee. Die sicher nicht neu ist, doch noch viel zu wenig gelebt wird. Auch ohne Corona ist das eine Interessante Variante dem “Liefer-Wahnsinn” entgegen zu wirken, der in Zeiten von Corona ohnehin die Überhand gewonnen hat. Es ist mit Sicherheit sinnvoll in dieser Zeit, in der wir uns alle mit Kontakten einschränken, auch die Möglichkeit beliefert zu werden zu nutzen. Was  bleibt einem auch anderes übrig. Es ist vor allem schwer zu verstehen, für die einen die öffnen dürfen, und für die anderen die Ihren Laden schließen mussten. Unser Warenhaus freut sich riesig, wenn wir wieder für unsere Kunden in gewohnten Strukturen mit allen Maßnahmen da sein können. Wir hoffen, dass wir alle schnell voran kommen und das der Impfschutz voran schreitet. Schließlich haben wir alle einiges auf zu holen in den nächsten Jahren.

Die Möglichkeiten sich neue Strukturen aufzubauen zum Wohle unserer Kunden begrüßt Rusticarum. On & Offline Strategien zu verbinden, dass auch Städte davon profitieren das ist unser Ziel. Wir sind uns sicher wenn die Politik hier mit den kleinen Läden zusammenarbeitet, entsteht eine große Vielfalt an Angebot und das ist genau das Erlebnis was wir brauchen, als Ausgleich zu unserer ohnehin schon viel zu digitalen Welt. Wir wünschen uns Läden (Warenhäuser) in Städten in denen man Mensch sein darf. Keine Einkaufsmeile die aussieht wie aus einem Pappkarton.

Menschen sind dazu da um Ihre Sinne zu fühlen und Genuss zu erleben. Wir freuen uns das Click & Collect Projekt mit euch zu einem Erlebnis zu machen. Solltet Ihr einen individuellen Wunsch haben für ein Geschenk, sind wir gerne telefonisch für euch erreichbar.

Euer Rusticarum Team – Gruß vom Münsterplatz. (Ingolstadt, good old Bavaria City)